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Doc Grosch
Zahnarztpraxis Dr. Uwe Grosch

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Funktionsanalyse

Ursachen für Kopf- oder Kieferschmerzen herausfinden

Viele Menschen leiden unter Kopf- oder Nackenschmerzen, Migräne oder Tinnitus, ohne dass jemals nach der Ursache gefragt wird. Diese Beschwerden können mit Störungen in der Kiefer- und Kaumuskulatur zusammenhängen.

Eine Funktionsanalyse hilft …

Mit einer Funktionsanalyse können wir den Problemen auf den Grund gehen und eine gezielte Therapie vorbereiten. Wir setzen in unserer Zahnarztpraxis ein modernes High-Tech-Verfahren ein, um Kiefergelenke, Muskulatur, Zähne und Zahnhalteapparat zu überprüfen.

Störungen im Kiefergelenk können schuld sein

Das Kiefergelenk ist über Nervenbahnen mit der Muskulatur um Kopf, Hals und Nacken verbunden. Ist ein Teil dieser Kette gestört, werden die anderen versuchen, die Störung zu beseitigen. Schon geringfügige Abweichungen können genügen. So können gravierende Veränderungen in der Gesamtstatik des Körpers mit unterschiedlichen Beschwerden ausgelöst werden, wenn z.B. die Zähne nicht richtig ineinander greifen. Das Krankheitsbild wird als Craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet und äußert sich in ganz unterschiedlichen Symptomen:

  • Kieferschmerzen
  • Zähneknirschen
  • knackende Geräusche beim Mund auf- und zumachen
  • Verspannungen im Kopf- und Nackenbereich
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • atypische Gesichtsschmerzen
  • Nervenschmerzen

Dreidimensionale Vermessung der Kiefer- und Kaubewegungen

Mit der Funktionsdiagnostik stellen wir fest, ob Ober- und Unterkiefer korrekt zugeordnet sind. Dafür werden die Bewegungsabläufe Ihrer Kiefergelenke durch eine elektronische Vermessung dreidimensional aufgezeichnet.

  • Je früher Kiefergelenksbeschwerden diagnostiziert werden, desto effektiver kann Langzeitschäden entgegengewirkt werden.
  • Auch bevor neuer Zahnersatz angefertigt wird, empfehlen wir die Überprüfung der Bisslage. Denn auch minimale Veränderungen durch Brücken, Kronen oder Implantate kommen als Auslöser für einen „falschen Biss“ und damit zusammenhängende Probleme in Frage.

Funktionstherapie mit Zahnschiene

Wenn sich Abweichungen von der idealen Bissposition ergeben, empfehlen wir eine Funktionstherapie, auch in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Orthopäden oder Osteopathen, um die Beschwerden zu beseitigen oder doch zumindest zu mildern.

Oft bewirken kleine Veränderungen bereits eine deutliche Besserung der Beschwerden. Üblicherweise besteht die Behandlung einer Fehlstellung des Kiefergelenks in einer Schienentherapie. Eine Aufbiss-Schiene bringt dabei den Kiefer in eine optimale, bisher aber ungewohnte Position, wodurch sich die muskulären Strukturen entspannen und neu ausrichten können. Sie wird individuell aus transparentem Kunststoff angefertigt und über Nacht im Mund getragen. Zu Beginn der Behandlung kann es auch notwendig sein, die Schiene häufiger zu tragen.