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Doc Grosch
Zahnarztpraxis Dr. Uwe Grosch

Hindenburgstr. 5
96450 Coburg
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Doc Grosch stellt sich vor!

Erfahren Sie hier ein wenig mehr über Doc Grosch und sein Team.

  • Hat der Doktor eigentlich selber Angst vorm Zahnarzt?
  • Was macht seinen Beruf aus?
  • Wie verläuft ein Erstbesuch und welche Tipps gibt der Doc Eltern für die Zahnpflege ihrer Kinder?

Warum sind Sie Zahnart geworden?

Dr. Grosch: Das Interesse für medizinische Themen begann sehr früh, schon in der Grundschule. Später dann im Gymnasium habe ich in meiner Freizeit als Hilfspfleger in einem Krankenhaus gearbeitet und auf einer Station im Pflegeheim. Die Entscheidung für Zahnmedizin kam schließlich durch das Angebot, im Ausland studieren zu können. Das habe ich angenommen und so bin ich schließlich Zahnarzt geworden. Was macht Ihren Beruf aus und warum ist er so spannend für Sie? Es ist die Kombination, die Synthese verschiedener Aspekte. Wir verbinden die reine Zahnmedizin mit sozialen, künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten: Da spielen Ästhetik und der Sinn für Formen und Farben genauso eine Rolle wie Einfühlungsvermögen und eine klare Kommunikation im Umgang mit dem Patienten. Und nicht zu vergessen: Zahnmedizin ist auch solides Handwerk, da muss man manuelles Geschick mitbringen.


Was machen Sie in Ihrer Praxis am liebsten?

Ganz klar: Prophylaxe. Die Vorbeugung von Zahnerkrankungen ist für uns das Wichtigste und macht für den Patienten am meisten Sinn. Nur so können Zähne wirklich gesund erhalten bzw. wieder hergestellt werden. Mit Prophylaxe kann man gar nicht früh genug beginnen: Wir behandeln bereits Kleinkinder und betreuen viele unserer Patienten bis ins hohe Seniorenalter.


Was raten Sie Menschen, die Angst vorm Zahnarztbesuch haben?

Einfach vorbeikommen und sich unverbindlich beraten lassen! Das ist der erste Schritt. Ich kann verstehen, dass Zahnarztbesuche nicht immer positive Emotionen wecken. Aber oft können Ängste schon bei einem Vorgespräch genommen werden. Patienten, die Interesse an einem Beratungstermin haben, teilen dies bitte der Rezeptionsassistentin mit und gemeinsam schauen wir dann, wie es mit der Behandlung weiter gehen kann.


Wie verläuft ein Erstbesuch in Ihrer Praxis?

Zunächst bitten wir um eine telefonische Reservierung des Termins für den Erstbesuch. So können wir ausreichend Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch reservieren. Gemeinsam finden wir heraus, welche Wünsche und Anliegen der Patient hat und erarbeiten ein Lösungskonzept. Beim Erstbesuch, Schmerzfälle ausgenommen, erfolgen keine Behandlungen im eigentlichen Sinne.


Auf welche Tätigkeitsfelder sind Sie spezialisiert und warum?

Wie bereits erwähnt, ist ein Schwerpunkt unseres Behandlungskonzeptes die Prophylaxe bzw. Professionelle Zahnreinigung (PZR). Immer mehr wird dieses Angebot von ganzen Familien genutzt, beginnend beim Kleinkind, über die Eltern bis hin zu den Senioren. Dementsprechend gehen wir mit unserem Angebot auch auf die Bedürfnisse der gesamten Familie ein. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Praxis liegt auf der Behandlung von Kindern und Jugendlichen (Kinderzahnarzt) sowie der Herstellung von Kronen und keramischen Füllungen ohne herkömmlichen Abdruck (Cerec-Verfahren).


Was macht die Arbeit mit Kindern so besonders?

Die Chance, bereits beim Kleinkind die Grundlagen für eine lebenslange Zahngesundheit zu legen. Durch zusätzliche Prophylaxe bei unseren “kleinen Patienten” versuche wir Zahnschäden und unangenehme Eingriffe von Anfang an zu vermeiden. Wir sorgen dafür, dass die Kinder mit einem positiven Gefühl nach Hause gehen: Unser speziell für die Kleinen eingerichtetes Behandlungszimmer, die Kommunikation in kindgerechter Sprache sowie Belohnungen nach jeder Behandlung helfen dabei.


Wie nehmen Sie Ihren kleinen Patienten die Angst?

Unser gesamtes Team wird regelmäßig auf dem Gebiet der Kinderpsychologie geschult. So können wir Stress für Kind und Eltern erfolgreich vermeiden. Außerdem nutzen wir Spielsachen und Trance-Techniken, um das Kind in seine eigene „Traum-Welt“ zu versetzen. Wichtig dabei: In vorheriger Absprache mit den Eltern bitten wir diese, während der Behandlung die Führung des Kindes uns zu überlassen.


Sie fertigen in Ihrer Praxis keramische Kronen und Füllungen ohne Abdruck, in nur einer Sitzung (Cerec-Verfahren). Wie funktioniert das genau?

Das CEREC-Verfahren ist ein modernes High-Tech-Verfahren. Bei der Herstellung von Keramikkronen und Keramikfüllungen werden die Zähne zunächst wie bisher präpariert. Der Abdruck jedoch erfolgt nicht mehr mittels Abdruckmasse, sondern wird mit einer digitalen Kamera genommen. Der zu versorgende Zahn erscheint als Abbild auf einem Computer und die Arbeit wird virtuell konstruiert. Ist die Konstruktion fertig, wird sie aus einem Keramikblock vollautomatisch herausgeschliffen (sog. CAD/CAM –Verfahren). Nach der Einprobe und Politur wird die Arbeit eingesetzt. Der große Vorteil für den Patienten: Er bekommt die Arbeit in nur einer Sitzung eingegliedert und spart so erheblich Zeit.


Wie würden Sie die Philosophie Ihrer Praxis beschreiben?

Kurz und knapp: Erhalt der Zähne – ein Leben lang!


Wie oft sollte man eigentlich zum Zahnarzt gehen und was sollte immer gemacht werden?

Wir empfehlen den halbjährlichen Besuch in unserer Praxis mit gleichzeitiger Durchführung der Professionellen Zahnreinigung (PZR).


Bitte ergänzen Sie: Schöne, gesunde Zähne gehören für mich zum Leben, wie…

… die Luft zum Atmen!


Unter uns zum Schluss: Haben Sie Angst vorm Zahnarzt? Wer darf an Ihre Zähne ran?

Nein, ich habe definitiv keine Angst vorm Zahnarzt! Vorbeugende Behandlungen, wie die professionelle Zahnreinigung, führen meine Prophylaxe-Assistentinnen in der Praxis durch. Muss mehr gemacht werden, so erledigt dies ein „alter“ Kollege. Den kenne ich bereits seit dem Studium, wir haben gemeinsam beim Staatsexamen in einer Prüfungsgruppe „geschwitzt“.


Ich danke Ihnen für das Gespräch, Dr. Grosch.


Das ganze Interview von Dr. Uwe Grosch können Sie sich HIER als PDF herunterladen und ansehen.