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Doc Grosch
Zahnarztpraxis Dr. Uwe Grosch

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Behandlungsraum

Parodontose kann zu Zahnverlust führen

Zu einem gesunden Zahn gehört gesundes Zahnfleisch. Es hält den Zahn in seiner Verankerung und schützt vor Zahnverlust.

Zahnfleischerkrankungen gehören zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten überhaupt. Vier von fünf Erwachsenen und auch viele Jugendliche leiden daran, oft ohne es zu wissen. Es beginnt mit einer Zahnfleischentzündung, die sich durch Zahnfleischbluten bemerkbar macht. Daraus kann schnell eine Erkrankung des Zahnhalteapparats werden - die Parodontitis bzw. Parodontose. Wenn Bakterien sich am Zahn entlang in die Tiefe vorarbeiten, bilden sich Zahnfleischtaschen zwischen Zähnen und Zahnfleisch, das Gewebe wird geschädigt. Langfristig können die Zähne sich lockern und ausfallen. In den westlichen Industrienationen ist Parodontitis heute die häufigste Ursache für Zahnausfall.

Doch so weit muss es nicht kommen!

Symptome, die Sie ernst nehmen sollten:

  • Rötung des Zahnfleisches
  • Schwellung des Zahnfleisches
  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
  • Zahnfleischrückgang

Sie könnten die Ursache für eine Zahnfleischentzündung oder eine Parodontitis sein.

Zahnfleischentzündungen rechtzeitig behandeln

Bei Kontrolluntersuchungen in unserer Zahnarztpraxis überprüfen wir, ob Ihr Zahnfleisch entzündet ist. Wenn wir frühzeitig eingreifen, lässt sich eine Parodontose eindämmen und oft verhindern.

Prophylaxe schützt vor Parodontitis

Um sich wirksam vor Parodontitis zu schützen, empfehlen wir die Professionelle Zahnreinigung (PZR) in unserer Praxis. Sie hilft, die Mundflora gesund zu erhalten und Erkrankungen vorzubeugen bzw. sie im frühen Stadium zu heilen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln Zähne und Zahnfleisch pflegen und so aktiv etwas für Ihr Wohlbefinden tun können. Zahnbeläge können sich so gar nicht erst festsetzen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Patienten, die regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen lassen, seltener an Parodontitis erkranken.

Mehr erfahren Sie hier:

www.zahnreinigung-pzr-coburg.de

Mit unserem Recall-System erinnern wir Sie gerne an Ihre Termine.

Schonende Parodontitis-Behandlung

Eine bereits bestehende Parodontitis behandeln wir schmerzarm und minimal-invasiv. Regelmäßige Fortbildungen unseres Teams und Spezialisierungen durch Hospitationen in der Schweiz und den USA sorgen dafür, dass unsere Behandlungsmethoden immer auf dem neuesten Stand von Forschung und Technik sind. Davon profitieren Sie bei jedem Besuch - genau wie Ihre Zähne!

  • Um den Schweregrad zu beurteilen, messen wir mit einer speziellen Sonde den Parodontal Screening Index (PSI). Er gibt an, wie weit die Knochenrückbildung am Zahn schon fortgeschritten ist. Auch eine Röntgenaufnahme kann zeigen, ob die Entzündung den Kieferknochen schon erreicht hat.
  • Die individuelle Therapieauswahl ist abhängig von der Ausprägung der Parodontitis. Ziel ist in jedem Fall, die Anzahl der Bakterien, die Zahnfleisch, Knochen und Zähne schädigen, drastisch zu senken. Dies erreichen wir durch schonende Reinigung der Zahnfleischtaschen. In schweren Fällen kann auch ein mikrochirurgischer Eingriff angezeigt sein, wodurch der Wiederaufbau von Zahnfleischgewebe und Kieferknochen angeregt wird.
  • Ziel ist in jedem Fall, die Anzahl der Bakterien, die Zahnfleisch, Knochen und Zähne schädigen, drastisch zu senken. Je früher wir mit der Behandlung beginnen, desto größer sind die Chancen, dass Ihre Zähne dauerhaft erhalten bleiben.

Kontinuierliche Nachsorge ist wichtig!

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die eine lebenslange Betreuung erfordert. Perfekte Mundhygiene, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Professionelle Zahnreinigungen sind notwendig, um den Therapieerfolg zu gewährleisten. Wer konsequent darauf achtet, hat gute Chancen auf eine dauerhafte Verbesserung.

Risikofaktoren für Parodontitis

Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis. Dazu gehört vor allem eine unzureichende Zahnpflege, bei der Zahnbeläge nicht gründlich entfernt werden und einen Nährboden für krankmachende Bakterien bilden.

Mit zunehmendem Alter oder durch verminderte Abwehrkräfte steigt das Risiko an Parodontitis zu erkranken. Aber auch andere Faktoren, wie Rauchen oder Diabetes begünstigen die Entstehung dieser Erkrankung. Auch Schwangere sind gefährdet: Durch die hormonelle Umstellung wird das Zahnfleisch stärker durchblutet. Mit einer Parodontitis steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt.

Warum eine Parodontitis den gesamten Organismus belasten kann und nachgewiesenermaßen das Risiko für Frühgeburten, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht, lesen Sie in unserer Patienteninformation.